Demo


am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
(European Court of Human Rights), Strassburg

Freitag, 9. August 2002, 13:00 - 16:00 Uhr,
vor dem Gerichtsgebäude
 

Ort:

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrecht in Strassburg liegt hinter dem EU-Parlament. Für Anreisende mit der Bahn ist er auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Hauptbahnhof Strassburg gut zu erreichen.

Thema:

Umgangsvereitelung in Deutschland
Kinder haben ein Recht auf Mutter und Vater

Organisation:
  • Väteraufbruch für Kinder, Ortsgruppe Freiburg, u.a.

  • Initiative „Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter“

  • SOS Kindesentführung nach Deutschland, Schweizer Gruppe

Teilnehmer:
  • Väter und Grosseltern; betroffene Mütter
  • Nicht-deutsche Elternteile, deren Kinder nach Deutschland entführt wurden
Situation: Die Situation in Deutschland ist haarsträubend. Kinder und Väter in Trennungssituationen werden faktisch rechtlos gestellt, da verpflichtende internationale und auch deutsche Gesetze keine Anwendung finden. Hiervon sind auch Grosseltern betroffen, die ihre Enkel nach Trennung der Eltern nicht mehr sehen, sowie ausländische Elternteile, deren Kinder sich in Deutschland aufhalten.
Medien:

 

Das Thema wird aktuell in den Medien behandelt, die Menschenrechtsverletzungen in Deutschland in diesem Bereich sind unvorstellbar,in der Presse u.a.
  • GEO, Januar 2001: „Die Väter“
  • FAZ, 23. Mai 2001: „Zahlemann und Söhne“
  • FOCUS, Titelbericht, 3. Dezember 2001: „Verdammt allein“
  • SPIEGEL, Titelbericht, 25. Februar 2002: „Beute Kind“
  • Bild am Sonntag, 16. Juni 2002: „Die verstoßenen Väter“
  • Neues Deutschland, 6.7.02: „Das ungreifbare Grundrecht auf Mutter und Vater“
Zielsetzung:    

 

Gefordert wird die Einhaltung von:
  • Europäischer Menschenrechtskonvention
  • UN-Kinderschutzkonvention
  • Haager Abkommen über Kindesentführung
  • Grundgesetz Deutschland


Es ist an der Zeit, dass auch in Deutschland international erfolgreich praktizierte ethische und rechtliche Normen Anwendung finden. Die Zeit für Studien und Experimente ist abgelaufen. Umgangsvereitelung ist eine Menschenrechtsverletzung!

Deutschland bricht nachweislich systematisch geltendes europäisches und internationales Recht. Sehr viele Menschen sind hiervon betroffen. Im europäischen Vergleich nimmt Deutschland hierbei wahrscheinlich den letzen Platz ein (trotz anders lautender Lippenbekenntnisse).

 

Beispielfälle zu Umgangsrechtsverletzungen in Deutschland

Väter ohne Rechte
»In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, weit überwiegend Vätern widerfahren, dass gegen ihren Willen und ohne ein anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehe geschieden, ihnen die Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder sexuell missbraucht zu haben, erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestselbstbehalt herabgesetzt werden. Die Dimensionen solchen staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausmaß.«

Harald Schütz, Familienrichter
veröffentlicht im Anwaltsblatt 8-9197, S. 468 – 469

Grosseltern ohne Rechte
Die Großeltern leben in nächster Nähe zu den Enkelkindern. Lt. Gerichtsbeschluss ist ein Umgangskontakt  4 x im Jahr 4 Std. ausreichend. Wenn eine Begegnung stattfindet, die durch die Nähe  unvermeidlich ist, werden die Enkelkinder, obwohl sie den Großeltern „Hallo“ zurufen, von der Kindesmutter vorbeigedrängt. Eine Begrüßung findet nicht statt. Fazit: Nur der gerichtliche Umgangskontakt wird zugelassen. Die Großeltern mütterlicherseits haben fast täglichen Kontakt mit den Enkelkindern: www.grosseltern-initiative.de

Deutsch-internationale Eltern ohne Rechte
Catherine Meyer has used the Hague Convention to secure the return of her abducted sons. In 1994, she sent her 2 sons to spend the summer with their father in Germany, but they never returned. Since then, she has repeatedly sought redress in the German courts.  But she has failed.  Not only were her sons not returned to England as required by the Hague Convention, but she has also encountered almost insuperable obstacles in gaining access to them.  In over eight years, she has been able to see Alexander and Constantin for a total of only 25 hours, mostly in the presence of a third party. In September 1998, she co-chaired with National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) the first international conference aimed at combating the abduction of children across international frontiers. She has recorded her experiences in her book They Are My Children, Too. Lady Meyer is married to Sir Christopher Meyer, the British Ambassador to the United States.