Der Väteraufbruch wurde eigentlich mit dem Ziel gegründet, Väter zu vereinigen, die sich in ihrer Ehe/Beziehung intensiver um Ihre Kinder kümmern wollen. Vom Grundsatz ist dies heute immer noch so. Schon bald nach der Gründung zeigte sich, dass immer mehr Trennungsväter sich an den Verein gewandt haben. Die Zielgruppe des Vereins sind die verlassenen Elternteile, die sich nicht mehr um Ihre Kinder kümmern können. Hauptsächlich sind hiervon die Väter betroffen. In einigen Fällen sind auch Mütter betroffen, diese sind selbstverständlich auch bei uns willkommen.
Mehr als Erwachsenen bewusst ist, sind beide Elternteile für die Entwicklung der Kinder wichtig. Dazu gehören auch leibhaftige Väter, die in dem Leben ihrer Kinder präsent sind und Verantwortung übernehmen. Leider ist Väterabwesenheit oft durch Trennung oder Scheidung aufgezwungen. Häufig werden Väter dann unfreiwillig von ihren Kindern ferngehalten.
Im Wesentlichen gibt es die Bundesebene und die Ortsgruppen.
Die Bundesebene übernimmt die Aufgaben eines Dachverbandes. Weiter Aufgabe sind Kooperationen mit anderen Organisationen, Verbänden und Sachverständigen, Lobby-Arbeit, Publikationen und Dokumentation.
Bei den Ortsgruppen steht der Erfahrungsaustausch, zwischen betroffenen Eltern im Vordergrund.
Unsere regelmäßigen Selbsthilfetreffen finden jeweils am 4. Montag jeden Monats im AWO Begegnungszentrum in Schüren, in der Schürener Str. 91f, um 19:00 Uhr statt.
Im Weiteren finden in unregelmäßigen Abständen Vorträge und Diskussionsveranstaltungen statt, wo wir z.B. Rechtsanwälte zu einem Fachvortrag einladen. Hier können sich die Mitglieder über verschiedene Themen gezielt informieren.
In unserem Netzwerk pflegen wir Kontakte zu anderen Ortsgruppen und Vereinen. Die Kontakte mit Jugendämtern, Familiengerichten und Beratungsstellen wollen wir in Zukunft weiter ausbauen.
Wir beobachten kritisch die Lokalpolitik, und besuchen hierzu auch Familienpolitische Veranstaltungen in Dortmund und Umgebung. Wir kooperieren mit der Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Weitere Kooperation mit Politikern, Gewerkschaften und Volkshochschulen wollen weiter ausbauen bzw. aufbauen.
Im letzten Jahr konnten wir zusammen mit einer großen lokalen Zeitung unsere Pressearbeit weiter ausbauen.
Für eine erste Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte telefonisch an F. Pihl 0231 - 22 27 521, A. Gruner 0231 - 7 97 85 65, per E-Mail an dortmund(at)vafk.de oder besuchen Sie unsere Internetseite unter http://www.vafk.de/dortmund.
Im weiteren unterstützen wir Betroffenen bei Behördengängen und in Trennungssituationen.
Durch unser jährliches Sommerfest fördern wir die Vater-Kind-Aktivitäten.