|
Bereits
im Vorfeld des Kongresses werden Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenbereichen
als Diskussionsforen installiert. Hierdurch wird ein
frühzeitiger Erfahrungs- und Meinungsaustausch unter den Teilnehmern
ermöglicht. Die Arbeitsergebnisse werden im Rahmen des Kongresses nochmals diskutiert und abschließend im Plenum vorgestellt. |
| Folgende
Arbeitsgruppen werden angeboten:
|
![]() |
||
| Betreuung: |
Ursula Kodjoe, Therapeutin Wolfgang Theissen, Rechtsanwalt für Familienrecht Franzjörg Krieg, Väterberater |
|
| Moderation des Forums: | Franzjörg Krieg, Kontakt: krieg@vafk-karlsruhe.de | |
| Der VÄTERKONGRESS möchte nicht nur ein
Forum für Referenten, sondern auch ein solches für Väter
sein. Deshalb greift diese Arbeitsgruppe das Generalthema auf, das
zur Gründung des Väteraufbruch führte: Die hohe Betroffenheit
ausgegrenzter Trennungsväter.
Die ersten drei Punkte sollen im Forum durch die Teilnehmer schon im
Vorfeld des Kongresses erarbeitet werden. Das Forum wird sich selbst
organisieren und ihre Methodik entwickeln. Der Forderungskatalog wird in dem Forum vorbereitet und beim Kongress ausformuliert und verabschiedet. |
||
| Zugang zum Forum: | TRENNUNGSVÄTER | |
![]() |
||
| Betreuung und Moderation des Forums: | Peter Tholey, VAfK Karlsruhe, Kontakt: petertholey@gmx.de | |
| Auf Grund gesellschaftlicher Entwicklungen in den vergangenen zwanzig Jahren ist Familienpolitik zum heißen Eisen geworden und steht immer wieder im Mittelpunkt heftiger Auseinandersetzungen. Besonders in Mehrkindfamilien grassiert heute die Angst vor sozialem Abstieg. Eine Familie zu gründen und Kinder in die Welt zu setzen bringt keinen Gewinn mehr im gesellschaftlichen Status. Im Falle von Trennung und Scheidung alles zu verlieren - einschließlich der Kinder - stellt ein hohes Risiko dar. Dabei tragen Familien maßgeblich zum Aufbau der Gesellschaft bei - ohne ihre Leistung wäre das aktuelle Bruttosozialprodukt nicht zu erreichen. Familien investieren quasi in Humankapital, wobei ihnen der Gewinn vorenthalten wird. Mehrkindfamilien, die von dieser Fehlverteilung am härtesten betroffen sind, haben im aktuellen Verteilungskampf keine Lobby. Herkömmliche Rezepte sind den Anforderungen dieses gesellschaftlichen Wandels nicht gewachsen - Familienpolitik muss sich neu aufstellen. Abseits ideologischer Scheuklappen müssen neue Visionen und Lösungen diskutiert werden. Dazu gehören folgende Ziele:
Die Arbeitsgruppe "Familienpolitik" erarbeitet ein umfassendes familienpolitisches Konzept, welches an alle gesellschaftspolitisch aktiven Gruppen, wie Parteien, Kirchen, Gewerkschaften etc., kommuniziert wird. Um nicht dem Zeitdruck zu unterliegen, der auf einer Tagung herrscht, wird diese Arbeitsgruppe zunächst als Forum gestartet und die Ergebnisse auf dem Väterkongress abschließend diskutiert. Der aktuelle Stand der Diskussion soll auf der Jahreshauptversammlung in Hannover vorgestellt werden. Alle Interessierten
werden gebeten, sich inhaltlich zu beteiligen. |
detaillierte
Informationen lesen Sie hier: |
|
| Zugang zum Forum: | FAMILIENPOLITIK | |
![]() |
||
| Betreuung und Moderation des Forums: |
Wolfgang Wenger, Dipl. Soz-päd (FH),
Gestaltberatung, Hypnosecoaching, Männer- und Jungenzentrale Rosenheim,
Kontakt: wenger@majuze.de |
|
Die
Rolle des Vaters unterliegt einem ständigen Wandel - innerhalb
der Gesellschaft, aber auch innerhalb der Kulturen. Wie wird
Vaterschaft heute in Deutschland gelebt? Diese und viele andere Fragen wollen wir in unserer Arbeitsgruppe diskutieren. Dabei sollen die Teilnehmer Tipps und Anregungen für eine aktive Vaterschaft geben und annehmen können. Somit kann jeder persönlich profitieren. Wir wollen aber auch eine "Schlusserklärung" ausarbeiten mit Forderungen an Politik, Gesellschaft und Justiz. Denn Vaterschaft braucht Unterstützung und Förderung. Hindernisse müssen entdeckt und beseitigt werden. |
||
| Zugang zum Forum: | …VATER SEIN DAGEGEN SEHR! | |
![]() |
||
| Betreuung und Moderation des Forums: |
Roger Lebien, Sprecher der Ortsgruppe
Euregio-Aachen Kontakt: roger.lebien@vafk.de |
|
| Keinesfalls
kann man dem 1. Welle-Feminismus der 60´erJahre seine Legitimation
absprechen. Denn: Keinesfalls konnte es Männern gestattet bleiben,
nach willkürlichem Belieben, Arbeitsverhältnisse der Frauen
zu lösen, nur weil sich dem Mann deren Sinn und Nutzen nicht erschloss.
Keinesfalls war es gerecht, dass Söhne qualifizierte Ausbildungen
machen durften, während Töchter darauf beschränkt waren,
sich auf ein Leben bei den Kindern, in Küche und Kirche einzurichten.
Doch ist dies alles das große Verbrechen einer patriachalen Männergeneration, unserer Vätergeneration? War es nicht zum Teil auch der relativen Resourcenknappheit geschuldet, dass Eltern – es waren keinesfalls nur Väter – für ihre Söhne und Töchter unterschiedliche Biographien vorzeichneten? Die wichtigste Frage: Ist die traditionelle „männliche“ Biographie tatsächlich die privilegiertere und die weibliche die benachteiligte? Die Gleichstellungspolitik, als wesentliche Essenz des „1. Welle Feminismus“, ging schlicht von genereller Frauenbenachteiligung aus. Das war mit Blick auf die Gleichberechtigung (im eher juristischen Sinne) auch gerechtfertigt. Diese Gleichstellungspolitik konnte einige eklatante – unmittelbare – Benachteiligungen relativ zügig beseitigen. Doch es entwickelte sich schnell ein durch Frauenförderung institutionalisierter, akademischer Feminismus. Beim gesellschaftlichen Wandel stets nur Frauen im Auge, folgte der „unmittelbaren“ schnell die „mittelbare“, die „strukturelle“ und die „institutionelle“ Diskriminierung... Immer auf der Jagd nach den Ursachen, für die „gefühlte“ Ungleichheit der Frau. DIE WESENTLICHE FRAGE: Kann dieser einbeinige, einäugige Feminismus überhaupt, ausgehend von reiner Frauenförderung, in einer mehrdimensionalen Genderperspektive aufgehen? Oder bedarf es heute – mit gleicher Legitimation – einer männerpolitischen Grundsatzabteilung nach österreichischem Vorbild im deutschen Bundesministerium, in dem man sich schon namentlich allem widmet, außer den Männern? Die meisten Protagonistinnen dort dürfen getrost als Austausch- oder Vorruhestandskandidatinnen gehandelt werden. Während eine feministische Gegenwartspolitik sich beim Palavern über Lohndiskriminierung, häusliche Gewalt (Frauen = Opfer, Männer = Täter) und Frauenquoten in DAX-Vorständen verzettelt, stirbt einstweilen Deutschland aus: Für viele Männer sind Kinder kein Thema mehr. Viel ausgeprägter als die feministisch-triumphal verkündete Rollenverunsicherung ist beim Mann die traurige Gewissheit, nach einem Intermezzo als „Lebensabschnittspartner“ und „Kindererzeuger“ – heuer wie damals – keineswegs nur „abschnittsmäßig“ zahlender Depp fürs weibliche Lebenskonzept (mit Kindern) zu bleiben. Ohne jede Chance, eine kontinuierliche Vaterrolle auszufüllen, von der Soziologen längst wissen, dass sie für das Selbstkonzept von Kindern „unersetzlich“ ist (Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios Fthenakis). Eine Männer- und Väterbewegung muss laut sein. Aber nicht nur! Auch pragmatisch, sachlich und lösungsorientiert! Das macht den „großen Unterschied“ aus. Vor allem ist sie ehrlich: Wir lachen über die K-Frage im weiblichen Vorstellungsgespräch! Weil Frauen selber schuld sind und selbst (vor allem?) Frauen aus Personalabteilungen sie Frauen stellen. Wer als Mutter die Eigenverantwortung nicht mehr will, auch wenn sie wehtut, der hat sie auch pränatal nicht verdient und wird sie nicht bekommen. Beim Thema „Elternschaft“ möchten wir gerne „positiv diskriminiert“ werden. Ja, drückt sie uns aufs Auge: Die “aktive Elternverantwortung“. Wenn Ihr sie jedoch nach der Trennung alleine wollt: Dann lebt auch mit Prekärarbeitsverhältnissen und Hartz IV, die ihr dann verdient! Mit Gleichberechtigung kennen Frauen sich schon aus. Wir fordern aber auch die Konsequenz: Die Eigenverantwortung! Wir wollen es formuliert sehen, in einer bunten Broschüre aus einem Bundesministerium für FAMILIE, GENERATIONEN und JUGEND, in dem emanzipierte Männer und Frauen tragfähige Gesellschaftspolitik vorantreiben! Die Alternative? Unsere Verweigerung, die dafür sorgen wird, dass das Leben von Frauen als flunschende Kinderlose, oder frustrierte Alleinerziehende mit Sozialhilfe endet.
|
||
| Zugang zum Forum: | GENDER PERSPEKTIVE? | |
![]() |
||
| Betreuung und Moderation des Forums: |
Rainer Kleinschmidt, Sprecher der Ortsgruppe Dortmund Kontakt: dortmund@vafk.de |
|
| Bekanntlich
existieren vielfältige und zahlreiche Einrichtungen, die Frauen
bei Trennung und Scheidung beraten und unterstützen. Für Väter,
die mit einer Trennungssituation konfrontiert sind, ist das Netz von
Anlaufstellen, die Rat und Hilfe geben können, deutlich dünner,
wenn dies auch in den letzten Jahren merklich verbessert werden konnte.
Der VAfK mit seinen bundesweit mehr als 110 Ortsgruppen und Kreisvereinen
liefert hierbei einen wichtigen Beitrag.
|
||
| Zugang zum Forum: | BERATUNGSPRAXIS | |
![]() |
||