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Thomas Mörsberger
geb.
1947
nach rechts- und sozialwissenschaftlichem Studium zunächst Rechtsanwalt 1979 bis 1992 wissenschaftlicher Referent beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge (Frankfurt am Main) von 1993 bis 2004 Leiter des Landesjugendamts Baden (Karlsruhe) seit Auflösung des Landeswohlfahrtsverbandes Baden (durch die Verwaltungsreform) hauptberuflich tätig im Justitiariat des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales (Stuttgart) Seit 1999 Vorsitzender des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) in Heidelberg Seit 1995 gemeinsam mit Reinhard Wiesner, Jörg Fegert u.a. Kommentator des SGB VIII (Beck-Verlag) 1997 gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Restemeier gemeinsame Strafverteidigung im spektakulären Osnabrück-Fall (Säugling war verhungert, Sozialarbeiterin des Jugendamts wurde angeklagt), dokumentiert unter dem Titel "Helfen mit Risiko" (Luchterhand-Verlag) 2003/2004 Vorsitz der Expertenkommission, die aus Anlass des Mordes an Pascal in Saarbrücken gebildet worden war ("Saarbrücker Memorandum") Kontaktadresse: Chesterfieldstr.2 A 64297 Darmstadt thomas.moersberger@t-online.de Veröffentlichungen
Thomas Mörsberger (Auswahl) 1980 Die Angst vor der Aufsichtspflicht, in: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik, Heft 6/ 1980 1981 Datenschutz im sozialen Bereich (als Hrsg.), Eigenverlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Frankfurt am Main (mit zwei eigenen Beiträgen) 1983 Wider die Handhabung Ehrenamtlicher durch "Anleitung". Eine Polemik. In: Deutsches Zentrum für Altersfragen, Ehrenamtliche Dienste in der Altenhilfe. Berlin 1983, S. 121 ff. 1983 Kindesmisshandlung und Behördenauftrag. Kritische Hinweise zum Verhältnis von Rechtspflicht und Fachlichkeit, in: Faltermeier / Sengling (Hrsg.), Wenn Kinder und Jugendliche an ihren Lebenswelten scheitern, Eigenverlag des Deutschen Vereins, Frankfurt am Main 1983, S. 85 ff. 1983 Volkszählung und Sozialpolitik, in: liberal, Heft 8/9, 1983 1985 Sozialdatenschutz (als Hrsg. gemeinsam mit M. Frommann u. W. Schellhorn), Eigenverlag des Deutschen Vereins, Frankfurt am Main 1985 (mit einem eigenen Beitrag) 1985 Verschwiegenheitspflicht und Datenschutz. Ein Leitfaden für die Praxis der sozialen Arbeit, Lambertus-Verlag, Freiburg 1985 1990 Altenhilfe auf der Suche nach Visionen (als Hrsg. gemeinsam mit A.Hedtke-Becker u. M.Heinz), Eigenverlag des Deutschen Vereins, Frankfurt am Main, 1990 1991 Heimkonzepte der Zukunft (als Mitautor), hrsg. vom Deutschen Zentrum für Altersfragen, Berlin und vom Kuratorium Deutsche Altershilfe, Köln 1991 Perspektive "Neues Jugendamt", in: Zentralblatt für Jugendrecht 1990, S.364 ff. 1991 Wahrheitsfindung, Datenschutz und (Jugend-)Hilfe. Ein Plädoyer wider die Dominanz der Justiz und den Opportunismus der Jugendgerichtshilfe. In: BMJ (Hrsg.), Jugendgerichtshilfe – Quo vadis, Bonn 1991 1993 Aktenführung und Methodisches Arbeiten in den Sozialen Diensten (Projektbegleitung und Redaktion), herausgegeben von der Stadt Essen, inzwischen in 3.Aufl. (2004) erschienen 1993 Trennungs- und Scheidungsberatung für Eltern ist Hilfe für deren Kinder ist Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren, in: Jugendhilfe 1993 (Luchter-hand-Verlag), S.164 ff. 1997 (gemeinsam mit J. Restemeier), Helfen mit Risiko. Zur Pflichtenstellung des Jugendamtes bei Kindesvernachlässigung, Luchterhand Verlag, Neuwied 1997 1998 Datenschutzrechtliche Aspekte in der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Justiz bei Verdacht von Kindesmisshandlung, FPR 1998, S. 285 ff. 2001 Wirklichkeit und Wahrheit. Warum sich Jugendhilfe und Justiz so oft missverstehen, in: Verein für Kommunalwissenschaften e.V., Die Verantwortung der Jugendhilfe zur Sicherung des Kindeswohls, Eigenverlag 2001, S.33 ff. 2001 Streitgespräch mit Ludwig Salgo zum Thema: Sozialpädagogische Dienstleister und/oder hoheitliche Wächter des Kindeswohls, dokumentiert in: SPI, Jugendämter zwischen Hilfe und Kontrolle, München 2001, S. 21 ff. 2002 Helfen, Kinderschutz und das strafrechtliche Haftungsrisiko. Zur Diskussion um die Garantenpflicht in der Jugendhilfe, in: Zenz, Bächer, Blum-Maurice (Hrsg.), Die vergessenen Kinder, Köln 2002, S. 143 ff. 2004 Zur Aufgabenstellung des Jugendamts bei Vernachlässigung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, in: Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., verantwortlich handeln – Schutz und Hilfe bei Kindeswohlgefährdung ("Saarbrücker Memorandum"), Bundesanzeiger-Verlag, Köln 2004, S. 83 ff. 2005 Sündenbock-Suche oder Fehleranalyse? Zu den Reaktionen auf spektakuläre Fälle von Kindesmisshandlung durch Jugendämter, Justiz und Medien, in: Recht der Jugend und des Bildungswesens, Heft 4/2005, S. 447 ff. 2006 Die Angst der Helfer vor der Garantenpflicht, in: Landkreis-Nachrichten Baden-Württemberg, Heft 1/ 2006 2007 Das Jugendamt in der Falle. In: Kinderschutz aktuell (Mitgliederzeitschrift des Deutschen Kinderschutzbundes), Heft 2/ 2007, S. 8 ff. Gemeinsam mit R. Wiesner, F. Kaufmann (1.Aufl.), H. Oberloskamp, J. Struck, inzwischen auch J. Fegert Verfasser des Kommentars zum SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe, Beck-Verlag, München 1995 (inzwischen in 3. Auflage (2006) erschienen Seit der 1. Auflage (1980) Mitautor des Fachlexikons der Sozialen Arbeit, hrsg. vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge (Nomos-Verlag), Autor der Stichworte Aktenführung, Amtsgeheimnis, Aufsichtspflicht, Garantenpflicht, Haftung, Schweigepflicht, Sozialgeheimnis, Zeugnisverweigerungsrecht Gemeinsam mit Th. Meysen Mitautor im Wörterbuch Soziale Arbeit (hrsg. von D. Kreft, I. Mielenz), Juventa-Verlag, 5.Aufl., Weinheim 2005 (Stichwort "Haftung") Von 1994 bis 2004 regelmäßig Leitartikel / Kolumnen im InfoService des Landesjugendamtes beim Landeswohlfahrtsverband Baden Mitherausgeber der Zeitschriften „Jugendhilfe“ (Luchterhand-Verlag), „Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe“ (Bundesanzeiger-Verlag), früher: „Zentralblatt für Jugendrecht“ Schriftleiter (gemeinsam mit Th. Meysen) der monatlich im Eigenverlag des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Heidelberg erscheinenden Fachzeitschrift „Das Jugendamt“ Samstag, ab 13:30 Uhr "Kindeswohl" für wen? Kritische Anmerkungen zur Handhabung eines Rechtsbegriffs in Gesetzgebung, Justiz, Wissenschaft und Jugendhilfe |
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