Wer wir sind


Auf Bundesebene:

  • Der Bundesverein Väteraufbruch für Kinder wurde 1988 gegründet
  • Wir sind mit 150 lokalen Kontaktstellen in rund 80 Kreisvereinen vertreten
  • 10% der Mitglieder sind Frauen und Mütter mit steigender Tendenz
  • Wir finanzieren uns aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden



Unsere Grundsätze:

Partnerschaften können zerbrechen, doch die gemeinsame Verantwortung der Eltern für das Wohl ihrer Kinder soll auch dann erhalten bleiben.

  • Wir treten ein für eine moderne und solidarische Partnerschaft zwischen Müttern und Vätern, für eine gleichberechtigte Elternschaft und ein faires Miteinander zum Besten der Kinder
  • Unser Anliegen ist das Recht der Kinder auf seelische Unversehrtheit und eine gesunde Entwicklung. Wir sind gegen jede Art der Beeinträchtigung von Kinderrechten, für das Recht auf elterliche Fürsorge und eine Erziehung frei von körperlicher und seelischer Gewalt

Hauptanliegen des Vereins ist...

... die Aufrechterhaltung der Beziehung der Kinder zu beiden Eltern nach einer Trennung, indem er sich für das Recht der Kinder auf Vater und Mutter als unentziehbares und unverzichtbares Grund- und Menschenrecht einsetzt. Der Verein will insbesondere die Not der Kinder wenden, die von Trennung und Scheidung ihrer Eltern betroffen sind. In diesem Falle sollen die Kinder die Beziehung zu Vater und Mutter aufrechterhalten können. Der Verein setzt sich für die Gleichstellung der nichtehelichen zu den ehelichen Kindern ein, die auch mit der am 01. Juli 1998 in Kraft getretenen Reform des Kindschaftsrechts nur unzureichend erfüllt wurde.


Erfahrungsaustausch und Väterberatung...

... gerade in der für beide Partner emotional schwierigen Trennungsphase sind die Basis unseres Vereinslebens. Ein besonderes Anliegen ist uns das Gespräch mit Familiengerichten, Jugendämtern, Sachverständigen und Rechtsanwälten. Aber auch Pressekontakte auf Orts- und Bundesebene sowie unsere Vertretung in der National Coalition zählt zu unseren Aufgaben.So ist der Verein "Väteraufbruch für Kinder" teils eine Selbsthilfegruppe, teils ein politischer Verein mit dem Ziel, die Rechte der Kinder zu stärken und den Wert des Vaters der Gesellschaft ins Bewußtsein zu rufen. Denn leider ist die Bedeutung der Vaterrolle in unserer Gesellschaft immer noch von geringerem Stellenwert. Diese muß aber in der Gesellschaft durch politische und gesetzliche Veränderungen fest verankert werden.

Zur Mitarbeit laden wir alle ein, die unser Anliegen für wichtig erachten:

Wir wollen alle Eltern ereichen: Alleinerziehende, eheliche- und nichteheliche Eltern, Omas und Opas, sowie leibliche- und Stiefeltern.


Was wir für Sie tun können:

  • Bei uns können Sie unvoreingenommen über Ihren Fall reden; Wir haben Gleiches durchgemacht; Wir hören zu. Wir unterstützen Sie.
  • Was Sie noch vor sich haben, haben einige von uns hinter sich. Wir geben Ihnen Ratschläge, was Sie besser machen können. Machen Sie nicht die gleichen Fehler, die andere schon vor Ihnen gemacht haben.
  • Auf Wunsch und nach Möglichkeit unterstützen wir Sie bei Behördengängen, beim Jugendamt oder auch beim Familiengericht. Einige unserer Mitglieder haben sich zu Beiständen weitergebildet.
  • Auf Wunsch sind wir als Zeugen oder nur zur Deeskalation dabei, wenn Sie Kontakt zu Ihren Kindern aufnehmen.
  • Wir helfen Ihnen bei der Abfassung von Schreiben.
  • Wir informieren Sie regelmäßig per E-Mail über anstehende Aktionen, Veränderungen in Familienpolitik und Familienrecht, Entwicklung unserer gesellschaftlichen Einmischung, etc.



Was wir tun, damit sich das Leid vieler Scheidungskinder nicht wiederholt:

  • Unser primäres Ziel ist ein Bewusstseinswandel der Öffentlichkeit und der Scheidungsbegleiter. Wir wollen deutlich machen, wie wichtig Vater UND Mutter insbesondere für Scheidungskinder sind. Eine Scheidung beendet zwar die Partnerschaft, aber Eltern bleibt man ein Leben lang.
  • Wir informieren die Öffentlichkeit über unsere lokalen Medien (Presse, Rundfunk und Fernsehen), mit Infoständen in der Region und über das Internet.
  • Wir nehmen Kontakt auf zu Politikern, Jugendämtern, Familiengerichten, Gutachtern, ProFamilia, etc., und weisen sie auf allgemeine und regionale Missstände hin.
  • Wir tauschen uns aus mit regionalen Scheidungsbegleitern.
  • Wir veranstalten Vorträge und Fachveranstaltungen rund um die Themen Trennung, Scheidung, Scheidungskinder.
  • Wir nehmen an bundesweiten Aktionen, z.B. Demonstrationen, teil.
  • Wir halten uns mit Besuchen von regionalen und überregionalen Fachveranstaltungen auf dem Laufenden.



Unsere Aktivitäten auf Kreisebene sind Spiegelbilder der Aktivitäten unseres Landesverbandes auf Landesebene und unseres Bundesvereins auf Bundesebene.

Wie Sie uns unterstützen können:

  • Werden Sie Mitglied im Väteraufbruch. Je mehr Mitglieder wir sind, desto gewichtiger sind unsere Argumente.
  • Beteiligen Sie sich an unseren Aktionen. Bringen Sie sich und Ihre Ideen aktiv bei uns ein. Neue Ideen brechen verkrustetes Denken auf.



Welche Grundhaltungen vertritt der VAfK Westpfalz?

Wir verstehen uns NICHT als Väter-Rechts-Lobby! Eher sind wir FÜR die Garantie von Kinderrechten, wie der Name unserer Organisation schon vorgibt.

Wir wenden uns gegen die Vorgehensweisen und Forderungen der Mütter-Lobby, die z.B. das alleinige Sorgerecht für die "Einelternfamilie" Mutter und Kind propagiert.

Wir wollen, dass jedes Kind das grundsätzliche Recht auf Umsorgung durch beide Eltern hat und möchten, dass die gesamte familiale Interventionsszene diesem Ziel dient. Sanktioniert wird, wer sich gegen dieses Ziel wendet.

Wir wollen

  • prinzipiell das gemeinsame Sorgerecht und Ausnahmen nur mit einer sehr hohen vorgeschalteten Hürde (siehe Cochem)
  • die Umsetzung des aktuellen Forschungsstandes in der Bindungs- und Entwicklungspsychologie, was die Bedeutung beider Eltern für die Entwicklung unserer Kinder ausmacht
  • eine ideologiefreie Betrachtungsweise der Realität und Akzeptanz gegenüber einer differenzierteren Betrachtungsweise, die auch hartnäckige Rollenzuweisungen und Rollenmuster anzweifeln darf
  • Wir wissen, dass es zu viele Väter gibt, die ihrer Verpflichtung nicht gerecht werden. Wir aber wollen keine Sippenhaft für Väter. Wir wollen nicht, dass uns selbstverständlichste Funktionen vorenthalten werden – dazu noch zum Schaden unserer Kinder – mit der Begründung, es gäbe zu viele Väter, die ihrer Rolle nicht gerecht werden würden (vergl. Urteil des BVerfG vom 29.01.2003).
  • Die Umsetzung von geltender Rechtssprechung in die Realität. Die Kluft zwischen Familienrecht und Familienrechtspraxis ist himmelschreiend. Wir erleben, dass Jugendämter und Gerichte immer noch die subjektiven Befindlichkeiten von Müttern bedienen, wo sie doch die Pflicht hätten, eben diese Mütter z.B. auf ihre Verpflichtung im Sinne des §1684 BGB hinzuweisen.
  • Wir wollen eine "Ethik" der Familienrechtspraxis verwirklicht sehen, die sich in der Arbeit der Sozialen Dienste unmissverständlich spiegelt und die nicht an den Interessen einer egoistischen Mütterlobby, sondern an den existenziellen psychischen Bedürfnissen der Kinder orientiert ist.

Diese unsere Überzeugungen sind Richtschnur unserer Arbeit.

Falls in unseren Aussagen an anderer Stelle Diskrepanzen zu diesen Standortbestimmungen festgestellt werden, sind wir sehr interessiert, darauf aufmerksam gemacht zu werden. Wir hoffen, Missverständnisse klären zu können und lassen uns auch gerne auf Ungeschicklichkeiten oder auf Widersprüche aufmerksam machen. Wir werden für unsere Arbeit nicht bezahlt, wir machen diese ausschließlich ehrenamtlich in unserer Freizeit, haben aber dennoch einen möglichst professionellen Anspruch an das, was wir vertreten und in die Öffentlichkeit tragen. Die selbstkritische Betrachtungsweise unseres Vorgehens ist integrierter Bestandteil unserer Arbeit.




Unser Motto:

Mehr Rechte für unsere Kinder!
Mehr Partnerschaft und Gleichberehtigung zwischen den Eltern!


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